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Über 60 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Wittlager Land interessierten sich für das 5. Kommunale Wirtschaftsforum und den Schwerpunkt Digitalisierung.

Wirtschaftsforum – Digitalisierung: „Ohne Netz geht's gar nicht!“

Podiumsteilnehmer bewerten Landkreis-Engagement positiv

Ausgesprochen gute Noten für den Landkreis Osnabrück: Die Podiumsteilnehmer des 5. Kommunalen Wirtschaftsforums, organisiert von dem ILE-Regionalmanagement und den Wittlager Land-Kommunen, bewerten das Engagement des Landkreises Osnabrück beim Breitbandausbau durchweg positiv. Zuvor hatte Erster Kreisrat Stefan Muhle in seinem Impulsreferat den aktuellen Stand beim Breitbandausbau im Wittlager Land detailliert vorgestellt.

Dabei wurde deutlich, dass der Landkreis grundsätzlich nur dort im Glasfaserausbau tätig werden darf, wo die Anlieger unterhalb der Kapazitätsgrenze von 30 Mbit liegen. Im Rahmen des Wirtschaftsforums präsentierte Muhle nun die zahlreichen Kabelverzweigerstellen (KVZ) sowie die Pläne für den Anschluss der Gewerbegebiete und Siedlungen.

Digitalisierte Prozesse – greifbare Produkte

In der anschließenden, von Katharina Mehring, pro-t-in GmbH moderierten Diskussion standen neben dem Breitbandausbau weitere Aspekte der Digitalisierung im Mittelstand im Fokus. Dazu brachten Matthias Vielstädte, Tischlerei Vielstädte, sowie der gastgebende Unternehmer Hartmut Quade, Ingenieurbüro Quade GmbH, ihre Erfahrungen und Einschätzungen ein. Beide verfügen über umfassende Kenntnisse in der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse, verwiesen aber auch immer wieder auf die Bedeutung des Menschen für den unternehmerischen Erfolg. So machte Matthias Vielstädte zum einen deutlich, dass im Handwerk die Handarbeit immer Bestand haben werde. Und in Bezug auf digitale Zeiterfassungssysteme betonte er: „Natürlich müssen Sie Ihre Mitarbeiter da mitnehmen, wir haben die Einführung des Systems und alle seine Facetten offen und ehrlich besprochen und die Vorteile aufgezeigt. Ja, da geht es auch um Vertrauen.“ Auch Hartmut Quade stellte fest, dass technische Entwicklungen immer im wörtlichen Sinne „begreifbar“ sein müssten. Ausschließlich digital gehe es nicht, es brauche auch die direkte Begegnung mit Kunden und die „greifbare“ Arbeit an Produkten. „Nicht immer“, so Quade, „ist die digitale Lösung die Beste.“ Andererseits sei eines klar: „Ohne Netz geht‘s gar nicht!“

Handwerk, Handel und Gewerbe vor Herausforderungen

Wie hochaktuell das Thema „Digitalisierung“ in Handwerk, Handel und Gewerbe derzeit ist, betonten die Kammer-Vertreter Peter Beckmann, Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, und Falk Hassenpflug von der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim. Beide stellten die Initiativen ihrer Kammern vor, die grundsätzlich die Beratung von Unternehmen, die Qualifizierung von Unternehmern und Mitarbeitern sowie die Recherche von Fördermitteln umfassen. „Das Handwerk“, so Beckmann, „steht vor drei großen Herausforderungen: der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Neuorganisation von Arbeitsprozessen und den Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz.“ „Dass sich die Anforderungen in Industrie und Handel noch einmal anders darstellen“, erklärte Falk Hassenpflug, der zudem die Notwendigkeit betonte, Unternehmen weiter für die Bedeutung des Themas „Digitalisierung“ zu sensibilisieren.

Einig waren sich schließlich alle in der Einschätzung, dass der Landkreis Osnabrück und eben auch das Wittlager Land in Sachen Breitbandausbau auf einem guten Weg seien, die notwendige Infrastruktur könne in den nächsten Jahren Schritt für Schritt bereitgestellt werden. Erster Kreisrat Stefan Muhle betonte zudem, dass Unternehmen darauf nicht warten müssten: „Schon heute gibt es technische Möglichkeiten, um überall die notwendigen Übertragungsraten sicherzustellen, zum Beispiel per Satellit.“

Hintergrundinformationen zu dem Kommunalen Wirtschaftsforum Wittlager Land gibt es in der Rubrik "Projekte".

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