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Aktuelles

Foto des Plenums bei dem Kommunalen Wirtschaftsforum Wittlager Land im Jahr 2016

Positive Resonanz nach dem Wirtschaftsforum

Mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war auch das 4. Kommunale Wirtschaftsforum Wittlager Land, diesmal durchgeführt bei der MICHAELTELECOM AG in Bohmte, gut besucht. Dabei wurde deutlich: Das Thema des Abends – der Fachkräftemangel – brennt den Unternehmen in der Region auf den Nägeln. Und: Zahlreiche Institutionen und Verbände aus Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Politik entwickeln immer neue Konzepte und Projekte, um dem Mangel entgegenzuwirken.

Die große Bedeutung dieser Vielzahl an Initiativen und einer guten Vernetzung der unterschiedlichsten Akteure betonte Sebastian Bußmann in seinem Impulsvortrag unter dem Titel „Gewinnung von Arbeitskräften. Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Region Osnabrück“. Der Volkswirt und gebürtige Ostercappelner sprach als Referent für Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen beim Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln. In vier Punkten legte er seine Strategie für die Gewinnung von Fachkräften dar. Er empfahl erstens die „Überprüfung der Rekrutierungswege“ (wo und wie erreiche ich die Richtigen?), zweitens den „Blick in das eigene Unternehmen“ (mit dem Ziel, die eigenen Mitarbeiter als Botschafter zu gewinnen), drittens die „Nutzung aller Bewerberpotenziale“ (auch leistungsschwächere Schulabgänger, Abiturienten und Studienabbrecher) und viertens die „Nutzung von Unterstützungsangeboten“.

Wie breit die Palette dieser „Unterstützungsangebote“ ist, machte das anschließende Podiumsgespräch, moderiert von Dipl.-Journalistin Katharina Mehring, pro-t-in GmbH, Lingen, deutlich: So präsentierte Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, das Projekt „Neustart“, in dem IHK und Hochschule mit dem Ziel kooperieren, Studienabbrecher in Unternehmen zu vermitteln. Ausbildungsberaterin Karen Justa, bei der Handwerkskammer unter anderem zuständig für „Qualität in Ausbildung“, zeigte auf, welche Anstrengungen seitens des Handwerks unternommen werden, um den Nachwuchs neben Fachwissen auch mit weiteren Schlüsselkompetenzen auszustatten. Die Betriebe selbst könnten bei der Kammer darüber hinaus verschiedene Unterstützungsangebote nachfragen.

Ganz konkrete Angebote unterbreitete der Geschäftsführer der Initiative Sinnvolle Arbeit, Jürgen Linnemann: Er verwies auf die Qualitäten von Menschen mit Beeinträchtigungen, die zum Teil über sehr spezifische Begabungen verfügten und aufgrund dieser Talente sowie ihrer menschlichen Qualitäten, wie einer hohen Verlässlichkeit und einer großen Freundlichkeit, die Unternehmen bereicherten.

Sabine Ostendorf, Vorstand MaßArbeit, betonte die enge Vernetzung des Fachkräftebüros mit den verschiedensten Akteuren. Die Vielzahl der Unterstützungsangebote für Unternehmen, aber auch Fachkräfte würden im „Regionalen Fachkräftebündnis Nordwest“ noch einmal gebündelt und thematisch zusammengeführt. Daher sei die MaßArbeit ein wichtiger erster Ansprechpartner für die Unternehmen.

Bürgermeister Klaus Goedejohann kritisierte in seinem Schlusswort die bildungspolitische Fehlentwicklung der letzten Jahre, die dazu geführt habe, dass zu viele studienwillige Abiturienten zu wenigen ausbildungsinteressierten Schulabgängern gegenüberstünden. Gleichzeitig würdige er die zahlreichen Beiträge zur Fachkräftesicherung und dankte den verschiedenen Akteuren wie auch den Unternehmen für ihr Engagement in diesem Bereich.

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