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Barrieren abbauen im Wittlager Land

Barrieren abbauen im Wittlager Land

Dabeisein, mitmachen, sich einbringen - dieses Bedürfnis nach „Teilhabe“ haben nahezu alle Bürgerinnen und Bürger, es ist eine der Voraussetzungen, sich im Heimatort zu Hause zu fühlen. Doch nicht alle können problemlos „teilhaben“, weil Barrieren unterschiedlichster Art sie daran hindern. Das können bauliche Stolperfallen genauso sein, wie schwer gängige Türen, schmale Zuwege, fehlende Rampen.

Das Wittlager Land möchte seine Bürgerinnen und Bürger sowie alle, die in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Verantwortung tragen, genau dafür sensibilisieren. Sie alle sind aufgerufen, vorhandene Barrieren im öffentlichen wie privaten Raum aufzuspüren und zusammenzutragen. Aber auch die guten Beispiele sollen benannt und aufgezeigt werden nach dem Motto „Nachmachen erwünscht!“

Ziel ist es, nach und nach Barrieren im Wittlager Land abzubauen – allerdings stets in Abhängigkeit von den jeweils gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen und baulichen Möglichkeiten.

 

Best Practice: Nachmachen erwünscht

Wenn Ihnen gute Beispiele im Bereich Barrierefreiheit im Wittlager Land bekannt sind, mailen Sie diese gerne an das Regionalmanagement, sodass diese mit in die Karte aufgenommen werden können.

 

„Stolperecken“: Abhilfe schaffen

Im Rahmen des Projektes werden „Stolperecken“ im Wittlager Land gesammelt, welche für zukünftig anstehende Baumaßnahmen konkrete Ansatzpunkte für notwendige Verbesserungsmöglichkeiten dokumentieren. Darüber hinaus soll es privaten Akteuren (zum Beispiel aus dem Handel) Anregungen für den Abbau von etwaigen Barrieren liefern.

Folgende „Stolperecken“ im öffentlichen Raum sind bisher bekannt:

Bad Essen

Öffentliches WC im Zentrum
  • Schwelle am Eingang
  • Haltegriffe auf der rechten Seite anbringen
Barrierefreies-WC an der Marina
  • Dauerhafte Zugänglichkeit gewährleisten
  • EURO-Schlüsselsystem (o.ä.) installieren und Ausleihmöglichkeiten schaffen
Öffentliche Wege / Service
  • Sitzgelegenheiten teilweise mit Arm- und Rückenlehnen ausstatten
  • Tastbare Exponate für den Weg der Sinne anschaffen oder Zugänglichkeit einiger Objekte im Solepark ermöglichen
  • Karte für Weg der Sinne erstellen (Wegbeschreibung, Übersicht)
  • Farbwahl der Wegweiser und Beschilderung überdenken und ggf. ändern
  • Eventuell Familienpark mit weiteren barrierefreien (Spiel-)Geräten ausstatten
Internetauftritt (Gemeinde sowie Touristeninformation)
  • Keine Informationen zur Barrierefreiheit in der Gemeinde
  • Kein barrierefreier Auftritt
Behindertenparkplätze
  • Im Gemeindegebiet unterschiedlich groß und unterschiedlich markiert
  • Vielseitig beschildert

Bohmte

Internetauftritt der Gemeinde
  • Auf barrierefreie Angebote in der Gemeinde hinweisen
  • Internetauftritt barrierefrei gestalten
Nicht abgesenkte Bürgersteige
  • Bürgermeister-Otto-Knapp Straße: Einmündung Birkenstraße und Weidenstraße Einmündung Nelkenweg, Tulpenweg, Rosenweg, Lilienweg und Eichenstraße In der Folge auch vom Ginsterweg in die 4 zuvor, erstgenannten, Wege
  • Weidenstraße: Einmündung Erlenstraße, Theodor-Heuss Straße, Konrad-Adenauer Straße und Alter Postweg (2x)
  • Eichenstraße: Einmündung Heidekamp
  • Konrad-Adenauer Straße, Kurt- Schumacher Straße und Theodor-Heuss Straße: Einmündungen: Eichendorf Straße, Heinrich-Heine Straße, Hermann-Löns Weg, Heinrich- Zille Weg und An der Brauke
  • Alter Postweg: Einmündung Mozart Straße, An der Brauke und Ulmenstraße
  • Daimler Straße: Einmündung Zeppelin Straße, Röntgen Straße, Gutenbergstraße und Im Achterfelde
  • Schützenstraße: Einmündung An der Isenburg

Ostercappeln

Kommunale Friedhöfe
  • auf dem Hauptgang des Friedhofes Ostercappeln in Richtung Friedhofskapelle (rechte Seite) sind hohe Kantensteine, die die Gräber unterhalb nur schwer erreichbar machen
Rathaus Ostercappeln, bzw. alle öffentlichen Gebäude
  • Rathaus: deutliche Beschilderung hin zum barrierefreien Eingang „Gildebrede“ (z. B. am Parkplatz Feuerwehrhaus und bei den Hinweisschildern „Rathaus“)
  • Rathaus: Am Eingang des Nebengebäudes die Klingel an der Haustür als Klingel für Menschen mit Beeinträchtigungen ausweisen
  • Bei Hinweisschildern sowie bei der Wegweisung in den öffentlichen Gebäuden einfache Sprache und Piktogramme nutzen
  • barrierefreien Eingänge mit automatischen Türöffnungen versehen
Bürgerbroschüre
  • Einfache Sprache und Piktogramme nutzen
Internetauftritt
  • Auf barrierefreie Angebote in der Gemeinde hinweisen
  • Auf Barrierefreiheit, auf einfache Sprache und auf eine gute, knappe Beschreibung der Bilder achten
Straßennamenschilder und touristische/gastronomische Beschilderung
  • schlecht oder gar nicht lesbar (verblast)

Ihnen sind auch „Stolperecken“ bekannt? Egal ob im privaten oder öffentlichen Raum, wenden Sie sich gerne an das Regionalmanagement und helfen Sie so mit Barrieren im Wittlager Land abzubauen!

 

Barrieren abbauen ist förderfähig!

Projekte, die helfen Barrieren abzubauen sind auf unterschiedliche Weise förderfähig. Einen Überblick bietet das Stiftungswiki oder fragen Sie das Regionalmanagement.

 

Mitmachen und informiert bleiben

Sie haben Interesse an dem Projekt? Egal ob Sie gerne an den geplanten Bereisungen im Sommer teilnehmen, sich im Arbeitskreis einbringen oder einfach nur regelmäßig informiert werden möchten: Melden Sie sich einfach bei der Regionalmanagerin Hilke Wiest.

Date

20. February 2017

Categories

Wohnen & Versorgung

Rechtliches

Kontakt

Regionalmanagement
Wittlager Land

Hilke Wiest
Rathaus Ostercappeln
Gildebrede 1
49179 Ostercappeln

Tel. 05473 92 02 48
Fax 05473 92 02 49
Mobil 0151 120 704 77
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