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Landkreis Osnabrück erarbeitet Klimafolgenanpassungskonzept

Landkreis Osnabrück erarbeitet Klimafolgenanpassungskonzept

Das Jahr 2018 hat es uns im Wittlager Land aufgezeigt: Der Klimawandel schreitet voran. Der Sturm Friederike im Januar, das Starkregenereignis im Mai, bei dem die A33 teilweise überflutet wurde, und die große Trockenheit im vergangenen Sommer sind Vorboten von Extremwetterereignissen, die auch in unserer Region zukünftig zunehmen werden. Dies prognostizierte kürzlich die GreenAdapt Gesellschaft für Klimaanpassung mbH in einer Auftaktveranstaltung beim Landkreis Osnabrück zur Erarbeitung eines Klimafolgenanpassungskonzepts.

Zunächst einmal gilt es zu unterscheiden zwischen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Klimaschutzmaßnahmen, wie z.B. die Reduzierung von CO2 -Emissionen durch die Nutzung regenerativer Energien, verfolgen das Ziel, die globale Erderwärmung auf 2° C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Doch auch unter größten Anstrengungen wird sich der von Menschen verursachte Klimawandel nicht aufhalten lassen, zumal lokale Aktionen pro Klimaschutz – so unterstützenswert sie sind – in globaler Perspektive ein Tropfen auf den heißen Stein sind.

Daher hat sich der Landkreis Osnabrück entschlossen, frühzeitig ein Klimafolgenanpassungskonzept zu erstellen. Bei einem ersten Austauschtreffen informierte er über Planungen, an denen auch das Regionalmanagement Wittlager Land teilnahm. Prognosen zeigen, dass außergewöhnlich heiße Sommer wie im Jahr 2018 in nur 40 Jahren als eher mild gelten werden. Hitzetage und Starkregenereignisse werden deutlich zunehmen, wohingegen der Niederschlag im Sommer eher abnehmen wird. Der Schutz der Bürger*innen vor Extremwetter ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge und daher ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und kann (nebenbei) auch noch einen Beitrag zum kommunalen Klimaschutz leisten.  

Die Klimafolgenanpassung betrifft sehr viele Handlungsfelder: Die Gesundheitswirtschaft muss beispielsweise auf zunehmende Hitzeereignisse und neue Krankheitserreger vorbereitet sein. Die Wasserwirtschaft muss Mittel und Wege finden, die Wasserversorgung auch bei Trockenheit zu gewährleisten. Aus touristischer Perspektive ist es möglicherweise sinnvoll, die Bettenzahlen in Hotels und Pensionen aufzustocken und die Saison zu verlängern, da es in unserer Region auch im Frühjahr, Herbst und Winter deutlich wärmer werden wird.

All diese Aspekte werden nun bald in eine Gesamtstrategie für den Landkreis eingearbeitet und ein Maßnahmenkatalog erstellt, um auf die zu erwartenden Klimafolgen adäquat reagieren zu können. Das ILE-Regionalmanagement begleitet diesen Prozess.

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Regionalmanagement
Wittlager Land

Karsten Perkuhn
Rathaus Bad Essen
Lindenstraße 41/43
49152 Bad Essen

Tel. 05473 92 02 48
Mobil 0151 120 704 77
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