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Aktuelles

Kommunales Wirtschaftsforum 2019

Kommunales Wirtschaftsforum baut Barrieren ab

Das siebte Kommunale Wirtschaftsforum öffnete für die anwesenden Unternehmen neue Perspektiven : Es wurden Ansätze vorgestellt, wie die Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt gelingen kann.

Hauptreferent war Jörg Bungart, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung. Bungart stellte in seinem Vortrag das Konzept der Unterstützten Beschäftigung und die aktuelle Rechtslage vor und zeigte die Perspektiven für den Arbeitsmarkt auf. Dabei listete er Leistungen auf, die Arbeitgeber bei der Einstellung von Schwerbehinderten erhalten können, wie z.B. einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung oder einen Eingliederungszuschuss, aber auch Zuschüsse für die Ausstattung des Arbeitsplatzes. Bungarts Appell: „Jeder Mensch hat Stärken. Entdecken Sie Talente! Lassen Sie sich professionell beraten.“

Vor Ort kann man sich an die Initiative für Sinnvolle Arbeit (ISA) in Venne wenden. Die ISA begleitet u.a. Menschen mit Unterstützungsbedarf in den Betrieben. Geschäftsführer Jürgen Linnemann und Jobcoach Bastian Hermreck stellten das Angebot der ISA vor. In den ersten zwei Wochen gibt es immer eine 1:1-Betreuung vor Ort. Danach unterstützen die Job-Coaches die Mitarbeiter nach Bedarf und stehen zur Seite, wenn neue Aufgabenfelder hinzukommen. Grundsätzlich gelte bei der Betreuung das Motto: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“.

In einem anschaulichen Vortrag gab der von der ISA unterstützte Mitarbeiter Johannes Fafengut einen beeindruckenden Einblick in sein Arbeitsleben. Der mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag ausgestattete 25-Jährige arbeitet bei der Firma EMPTMEYER GmbH in Bad Essen im Büro sowie im Bereich Lager/Versand. Geschäftsführer Bernd Kulgemeyer unterstrich im Interview mit Moderatorin Katharina Mehring (pro-t-in GmbH), wie wertvoll die Arbeit von Fafengut sei.

Hartmut Babis von der Eingliederungshilfe des Landkreises Osnabrück verwies in seinem Statement auf die Vorteile des seit dem 01. Januar abrufbaren „Budgets für Arbeit“ und bot den Unternehmen seine Beratung und Unterstützung an. Dem schloss sich auch Mechthild Feldkamp vom Integrationsfachdienst des Caritasverbands Stadt und Landkreis Osnabrück an. Der Fachdienst ist eine unabhängige Stelle, der die Funktion eines Bindeglieds zwischen allen Institutionen einnimmt.

Im Anschluss stand das Podium für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Erstmals konnten die Unternehmer dafür das Online-Kommunikations-Tool mentimeter nutzen, um ihre Fragen zu stellen.

Das 8. Kommunale Wirtschaftsforum findet im September 2020 in Bad Essen statt – dann wieder mit Verleihung des „Zukunftsmachers“,dem Preis für den Ausbildungsbetrieb des Jahres. Die Bewerbungsphase startet Anfang des nächsten Jahres.

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