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Luftbild Bohmte (c) Gemeinde Bohmte

Wohnbaulandumfrage der NBank veröffentlicht

Seit 1992 erfasst die landeseigene Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) regelmäßig die aktuelle Baulandsituation in Niedersachen. In der nun vorgestellten Wohnbaulandumfrage werden aktuelle Trends und Entwicklungen für den Wohnungsmarkt deutlich. Ein Teil der Ergebnisse floss auch in den Kommunalen Wohnungsmarktbericht Wittlager Land ein, der im vergangenen Sommer veröffentlicht wurde.

An der Wohnbaulandumfrage der NBank nahmen 97% der Städte und Gemeinden Niedersachsens teil. Fast drei Viertel der 392 Kommunen haben in den Jahren 2018 und 2019 Bauland neu ausgewiesen. Niedersachsenweit wurden 1.715 ha Wohnbauland für etwa 37.380 Wohnungen geschaffen. Damit steigt der Anteil der Gemeinden, die neues Wohnbauland ausweisen, stetig.

Im Wittlager Land gab es 2018 und 2019 einen deutlichen Anstieg bei den Wohnbaulandneuausweisungen. In Bohmte wurden knapp 10,4 ha und in Bad Essen knapp 8 ha für Familienheime geschaffen. Hinzu kamen 0,6 ha bzw. 1,4 ha für den Geschosswohnungsbau. In Ostercappeln fand die Neuausweisung auf niedrigerem Niveau statt (2,4 ha).

Insgesamt liegt der Landkreis Osnabrück mit 115 ha auf Platz zwei der Regionen mit den größten neu ausgewiesenen Flächen, hinter dem Landkreis Emsland und noch vor der Region Hannover. Bei der Höhe der geplanten Neuausweisungen ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Kommunen ihre Planungen in den vergangenen Jahren nur teilweise realisieren konnten.

Im niedersächsischen Durchschnitt beträgt das Ausweisungsgeschehen allein für Wohnzwecke mehr als zwei Hektar pro Tag. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Niedersachsen soll der Flächenverbrauch pro Tag auf unter vier Hektar im Jahr 2030 begrenzt werden. Der grundsätzliche Zielkonflikt zwischen Wohnraumversorgung und Nachhaltigkeit bleibt damit bestehen.

Der Bericht der NBank empfiehlt zur Reduzierung des Flächenverbrauchs Brachflächenpotenziale auszuschöpfen und die Innenentwicklung voranzutreiben. Auch Bauflächen- und Leerstandskataster und regelmäßige Wohnungsmarktbeobachtungen können geeignete Tools sein, um Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt frühzeitig zu erkennen darauf zu reagieren.

Der im Jahr 2010 erstmals aufgelegte Kommunale Wohnungsmarktbericht im Wittlager Land soll 2023 zum vierten Mal fortgeschrieben werden. Den aktuellen Bericht finden Sie hier.

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